Wer neu ins Unternehmen kommt, bekommt bei uns einen Buddy, eine Onboarding-Checkliste und Check-ins. Wer im Unternehmen Führungskraft wird? Oft: „Du kennst das Unternehmen ja schon. Das wird schon.“ So war es bei mir. Ich kannte die Organisation, die Systeme und meisten Kolleginnen und Kollegen. Deshalb kam niemand auf die Idee, dass ich ein Inboarding brauche. Ich auch nicht.
Aber ich habe schnell gemerkt: Ich war unsicher. Eine meiner ersten Fragen kam, als jemand vier Wochen Urlaub genehmigt haben wollte. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Hat die Person ein Recht darauf? Müssen wir vorher darüber sprechen? Darf ich überhaupt Nein sagen?
Ich hatte ein Führungskräfte-Training gemacht. Dort habe ich viel über Führung gelernt, aber nicht, wie Urlaubsgenehmigung in meiner Organisation funktioniert.
Also habe ich gefragt. HR. Recht. Meine frühere Führungskraft. Mehr als einmal. Ich war froh, dass ich Menschen hatte, die ich fragen konnte. Aber rückblickend hätte mir ein praktisches internes Inboarding für Führungskräfte die ersten Monate deutlich leichter gemacht:
- Wofür bin ich als Führungskraft verantwortlich?
- Was darf ich selbst entscheiden?
- Wie laufen Urlaub, Verträge und Entwicklungsgespräche?
Ich wünsche mir eine Checkliste und einen Buddy, um alle unsicheren Fragen schnell beantwortet zu bekommen.
Eine interne Beförderung ist auch ein neuer Job. Die Menschen sind dieselben. Die Fragen nicht.
Wenn du intern zur Führungskraft geworden bist: Was war die erste Frage, auf die du keine Antwort wusstest?
This is part of my "100 Days of Year One" series. Follow along as I share what I've learned in my first year as Head of Data and Cloud.